Presseaussendung: Jurysitzung Tremlhof

Eine Richtigstellung zur Aussendung der Liste Flammer bezüglich Jury-Sitzung Tremlhof erfolgte als Presseaussendung am 14.3.2014. Lesen Sie hier den vollständigen Text.

 

 

Gemeinsame Presseaussendung

FPÖ und Unabhängige

SPĂ–

Ă–VP

„Die Grünen“

 

Bad Vöslau, 14. März 2014

 

Richtigstellung zur Aussendung der Liste Flammer bezĂĽglich Jury-Sitzung Tremlhof

 

Bei der Jury-Sitzung am Montag, dem 18.11.2013, um 18:00 h im Festsaal wurde über mögliche nächste Termine gesprochen. 

Am 13.01.2014 wurde das Protokoll der konstituierenden Jurysitzung vom 18.11.2013 zugesendet. In diesem Protokoll wird der gesamte Terminablauf mit mehr als zehn Terminen tabellarisch dargestellt. Darunter auch ein sogenanntes „Kolloquium“ inklusive Besichtigung des Areals am 30.01.2014. Beim Kolloquium können sich Wettbewerbsteilnehmer vor Ort über die natürlichen Gegebenheiten der Baustelle informieren und Fragen stellen.

Dieser im Protokoll genannte Termin am 30.01.2014 um 10:00 h war nicht als Jurytermin bezeichnet und für die Jury-TeilnehmerInnen daher auch nicht als solcher ersichtlich. Zum Kolloquium müssen laut Wettbewerbsstandard Architektur – WSA 2010 aber nicht nur die WettbewerbsteilnehmerInnen eingeladen werden, sondern auch das Preisgericht. Das Kolloquium wurde daher nicht ordnungsgemäß eingeladen. 

 

Darüber hinaus erfordert es schon die Professionalität des Bürgermeisters, des Bauamtsleiters und des Baustadtrates, zu einem Termin, an dem auch die Mitglieder der Jury teilnehmen sollen, regel- und zeitgerecht einzuladen. Dies ist jedenfalls nicht erfolgt. 

Zitat aus der Badener Zeitung: „Es gab für dieses Treffen keine eigene Einladung“ und „es haben spannenderweise alle vier Fachleute und die Vertreter der Liste Flammer geschafft zu  diesem Treffen zu kommen und kein einziger Vertreter der Opposition“.

 

Dass man diesen Termin nicht eindeutig als Jurysitzung bezeichnet hat und den für Außenstehende höchst missverständlichen Terminus „Kolloquium mit Besichtigung“ gewählt hat und darüber hinaus nach über zwei Monaten keine Einladung ausschickte, lässt vermuten, dass die Oppositionsparteien bewusst von Informationen ferngehalten werden sollten. Offenbar will man im weiteren Gestaltungs- und Vergabeprozedere Beiträge der Opposition unmöglich machen – ein Schelm der dabei Böses denkt.

Selbstverständlich nehmen wir, die Mandatare der genannten Parteien, unsere Verantwortung äußerst ernst und bekannterweise ist es nicht unsere Art Termine unentschuldigt zu versäumen.

Das Projekt Tremlhof, eines der städtebaulich wichtigsten Projekte in nächster Zukunft, darf auf keinen Fall hinter verschlossenen Türen abgewickelt werden oder zur Politshow verkommen. Da gilt es alle Kräfte zu bündeln und gemeinsam ein professionelles Ergebnis für Bad Vöslau und seine BewohnerInnen zu erreichen.