Feuerwehrfest Gainfarn 2015

Die Stadt- und Gemeinderäte sowie Vertreter der ÖVP, Karl Lielacher, Georg Herzog, Peter Lechner, Maria Bendl und Christoph Herzog bedankten sich bei der Feuerwehr Gainfarn für den engagierten und professionellen Einsatz für die Stadtgemeinde während des vergangenen Jahres.

 

Im Jahr 2014 gab es 120 Einsätze, erzählt Kommandant Michael Wallner (Oberbrandinspektor). Neben der Brandbekämpfung gibt es auch viele Einsätze, wo Menschen in besonderen Notlagen geholfen wird , z.B. nach Verkehrsunfällen oder bei Unfällen von Kindern. Daneben müssen die Feuerwehrleute viele technische Einsätze meistern, vor allem bei Stürmen, Überschwemmungen oder sonstigen Naturkatastrophen.

Dazu muss während des ganzen Jahres trainiert, gelernt, geprüft, geplant, getestet werden.

Kommandant Michael Wallner, Kommandant-Stellvertreter Stefan Kaindl (Ehrenhauptbrandinspektor), Stefan Kugler (Leiter des Verwaltungsdienstes), Franz Blümel (Hauptfeuerwehrmann) sowie Johann Zach (Hauptbrandinspektor) erzählten den Gemeindevertretern eindrucksvolle Beispiele aus ihrer täglichen Arbeit.

Einmal im Jahr jedoch wird gefeiert: beim Feuerwehrfest. Und auch hier beweisen die Profis von der Feuerwehr ihr Organisationstalent– und müssen dafür einmal mehr arbeiten. Von Freitag bis Sonntag boten die Gainfarner Feuerwehrleute Programm, um möglichst viele Besucher anzulocken und die Kasse für die Freiwillige Feuerwehr Gainfarn aufzubessern. 

Trotz der Dreitagesfeier haben die Feuerwehrleute aber für Bereitschaftsdienst vorgesorgt: neun Feuerwehrleute hatten Bereitschaftsdienst und deshalb striktes Alkohlverbot, erzählten die Organisatoren. Zusätzlich waren die Feuerwehren von Vöslau und Grossau informiert. Man hilft sich gegenseitig und überlässt nichts dem Zufall. In dem, was sie machen, sind unsere Feuerwehrleute Profis, wenngleich sie alles freiwillig und neben ihrem eigentlichen Beruf machen.

Ein besonderes Anliegen war dem Kommandanten und seinen Kollegen die Jugendarbeit: engagierte Jugendliche werden von den erfahrenen Feuerwehrleuten gut betreut und sind herzlich willkommen. „Eine Ausbildung bei der Feuerwehr ist eine Schule fürs Leben. Man lernt Kameradschaft, den Dienst am Nächsten und Zusammenhalt“, sagte Kommandant Wallner.

Bei der Gelegenheit möchten wir von der ÖVP auch allen Arbeitgebern danken, die Mitglieder freiwilliger Feuerwehren beschäftigen und Verständnis für Einsätze haben.